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Zweiter Jenaer Schüler Moot Court

Erfolg vor Gericht: Die besten Teams des zweiten Jenaer Schüler Moot Courts 2017

Die Schüler plädieren im Staatsschutzsaal des Thüringer Oberlandesgerichts

Hasskommentare im Internet, das Recht am eigenen Bild und der Schutz personenbezogener Daten – diese aktuellen Fragen waren Gegenstand von drei spannenden Gerichtsverhandlungen beim zweiten Jenaer Schüler Moot Court am 28. Februar 2017. Insgesamt sechs Teams – je drei Kläger- und Beklagten-Teams – trafen vor Richtern des Thüringer Oberlandesgerichts aufeinander. Parallel konnten sich interessierte Schülerinnen und Schüler über das Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und über juristische Berufe informieren.

Anja Gerullis, Justiziarin beim DRK Jena erzählt von ihrem Berufsleben

Den Verhandlungen vor Gericht lag ein fiktiver Fall zugrunde, der von den Moot Court-Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechtlich zu würdigen war. Die schwierige Aufgabe bestand darin, die Richter von der eigenen Rechtsauffassung zu überzeugen und die Argumente der Gegenseite zu entkräften. Bei der Vorbereitung der jeweils 30 Minuten dauernden Verhandlungen wurden die Schüler-Teams von Studierenden der Rechtswissenschaften unterstützt.

„Die Teams haben zu dem gestellten Fall ganz unterschiedliche Ideen entwickelt und vor den Richtern präsentiert“, erklärt Prof. Dr. Christian Alexander, der den Schüler Moot Court fachlich begleitet hat. Auch der Präsident des Thüringer Oberlandesgerichts, Dr. Stefan Kaufmann, der zugleich als Moot Court-Richter tätig war, und Prof. Dr. Walter Pauly, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, zeigten sich von den Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr beeindruckt.

Als bestes Team wurde das Team der Stoy-Schule Jena ausgezeichnet. Die Teammitglieder erhielten neben einem Pokal ein von der Volksbank Jena gesponsertes Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Den zweiten und dritten Platz belegten das Team „Die Unbestechlichen“ vom Lyonel-Feiniger-Gymnasium Jena und das Team „Bierstübchen und Partner“ vom Christlichen Gymnasium Jena. Die Teammitglieder erhielten eine Anerkennung in Höhe von 200 Euro für den zweiten Platz und von 100 Euro für den dritten Platz, die von der Thalia Buchhandlung Jena zur Verfügung gestellt wurde. Als beste schriftliche Leistung zur Qualifikation für das Finale wurde die Einsendung des Teams „Bierstübchen & Partner“ ausgezeichnet. Das Preisgeld in Höhe von 250 Euro stellte der Alumniverein der Rechtswissenschaftlichen Fakultät zur Verfügung.

Das Siegerteam von der Stoy-Schule Jena (v.l.n.r. Dr. h.c. Stefan Kaufmann, Marcus Menke, Franziska Ebert, Prof. Dr. Walter Pauly, Silvio Hering, Richterin am Oberlandesgericht Friebertshäuser, Peggy Kretzer von der Volksbank Jena, Richterin am Oberlandesgericht Resch, Robert Ludwig und Prof. Dr. Alexander)

Das Team „Bierstübchen und Partner räumte gleich zweimal ab (v.l.n.r. Dr. h.c. Stefan Kaufmann, Richterin am Oberlandesgericht Resch, Richterin am Oberlandesgericht Friebertshäuser, Leon Bojunga, Paul Hönnger, Sofia Schmid, Ludwig Pauly und Prof. Dr. Alexander)

Das Team „Die Unbestechlichen“ des Lyonel-Feiniger-Gymnasiums Jena holten den 2. Platz (v.l.n.r. Dr. h.c. Stefan Kaufmann, Marleen Schmidt, Alisa Merkel, Prof. Dr. Walter Pauly, Richterin am Oberlandesgericht Resch, Richterin am Oberlandesgericht Friebertshäuser und Prof. Dr. Alexander)

Großer Dank gilt allen Unterstützern des zweiten Jenaer Schüler Moot Courts. Das erfolgreiche Format wird im nächsten Jahr bestimmt seine Fortsetzung finden.

Examensfeier am 21. April 2017!

Alle AbsolventInnen des vergangenen akademischen Jahres dürfen sich auf die nächste Examensfeier freuen. In der Aula der Friedrich-Schiller-Universität Jena werden in festlichem Ambiente und bei musikalischer Untermalung die Schmuckurkunden überreicht, die das erfolgreiche Studium der Rechtswissenschaften an der Alma Mater Jenensis dokumentieren. Festredner wird in diesem Jahr der Präsident des Thüringer Oberlandesgerichts, Herr Dr. h.c. Stefan Kaufmann, sein. Im Anschluss wird vor der Aula der traditionelle Sektempfang stattfinden. Familie und Freunde sind natürlich herzlich eingeladen. Anmelden könnt Ihr Euch bis 7. April 2017 persönlich im Dekanat oder per E-Mail an dekanat{at}recht.uni-jena.de. Die Verleihung der Urkunde kann ab der Prüfungsgruppe 01/2012 beantragt werden.

Das CHE-Ranking steht an!

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Das CHE-Ranking ist das größte Ranking deutscher Hochschulen und umfasst insgesamt 37 Fächer. Die Fächer werden über Fakten und Befragungen der Studenten und Professoren bewertet. Im Fach Recht an der Uni Jena werden 700 Studierende in den kommenden Wochen befragt. Die Studierenden werden per Zufallsprinzip ausgesucht und im November per Post und E-mail angeschrieben und aufgefordert, an der Befragung teilzunehmen. Je besser die Bewertung ausfällt, desto besser ist der Ruf der Fakultät, gerade bei Studienanfängern. Doch es geht auch um den Ruf eures Studiums und eures Abschlusses!

Die Ergebnisse aus dem Jahr 2013/14 kann man nach einer E-Mail-Registrierung kostenlos online abrufen. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät Jena erreichte beim letzten Ranking Spitzenpositionen und Bestnoten in den meisten Bewertungskriterien! Wir sind sehr gespannt, ob wir es dieses Jahr erneut schaffen, auf einem der vorderen Plätze zu landen. Verdient hätten wir es allemal:

Wir haben das erfolgreichste Moot-Court-Team aller Zeiten, das beste Law&Language-Programm, eine der anspruchsvollsten Zwischenprüfungen in ganz Deutschland, Klausuren, die bereits im Hauptstudium Examensniveau haben, eine exzellente Examensvorbereitung mit Prüfungssimulationen, ein spitzenmäßiges Studenten-Professoren-Verhältnis, vielfältige Schwerpunktbereiche, am laufenden Band internationale Vorträge und die erste studentische Rechtsberatung in Deutschland!

Deshalb schmeißt euren Bewertungsbogen, wenn ihr denn einen bekommen habt, nicht gleich weg, sondern füllt ihn aus und schickt ihn ab! Denn nur wenn möglichst viele Studierende an der Befragung teilnehmen, ist ein repräsentatives Ranking möglich.

Die Zukunft der Juristenausbildung – eine Diskussionsveranstaltung

die-zukunft-derjuristen-ausbildungWer schon immer mal ein Wörtchen mitreden wollte, Kummer und Sorgen loswerden möchte, Ideen oder Fragen zum Jurastudium in Jena oder zur Zukunft der Fakultät hat oder einfach nichts Besseres vorhat, der kann am Mittwoch, den 30. November 2016 zur Diskussionsveranstaltung von 18 bis 20 Uhr in den Hörsaal 4 kommen. Rede und Antwort stehen der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Walter Pauly, der Präsident des Thüringer Justizministeriums, Herr Uwe Homberger und der Präsident des Thüringer Oberlandesgerichts, Herr Stefan Kaufmann. Und damit es in der Vorweihnachtszeit auch gemütlich wird, ist für Glühwein und Lebkuchen während der Veranstaltung gesorgt.

Erneut Daumen hoch für das Jurastudium in Jena!

Alle Bewertungen lesenDie Rechtswissenschaftliche Fakultät Jena gehört seit Jahren zu den studienfreundlichsten Einrichtungen in Deutschland. Galt das Jurastudium in Jena noch vor ein paar Jahren als Geheimtipp, haben sich die paradiesischen Studienbedingungen inzwischen schon herumgesprochen. Das ist nicht zuletzt dem CHE-Ranking 2014/15 zu verdanken, bei dem die Fakultät unter den öffentlichen Einrichtungen am meisten punkten konnte. Besonders gut benotet wurden Studierbarkeit, Betreuung durch Lehrende, Lehrangebot, Unterstützung beim Auslandsstudium und Berufsbezug. Dass es sich offensichtlich lohnt, Jura in Jena zu studieren, zeigen nun auch die guten Bewertungen unseres Studienganges auf studycheck.de – dem unabhängigen Vergleichsportal für Studiengänge in Deutschland. Hier konnten wir glatte 4 von 5 Punkten und eine Weiterempfehlungsrate von 95 % erzielen! Damit zählen wir auch hier zu den am besten bewerteten Studienplätzen für das Studium der Rechtswissenschaften (yeah!). Wenn auch Ihr das Studium in Jena weiterempfehlen möchtet, könnt ihr das (ohne euch einloggen zu müssen) auf studycheck tun. Vielen Dank für Euer Feedback!

Und wer jetzt gerne bei uns Jura studieren möchte, den interessieren vielleicht auch diese Artikel:
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WER, WIE, WAS? – HIER GIBT’S ALLE FAKTEN UND TIPPS ZUR EINSCHREIBUNG! (AKTUALISIERTE VERSION)

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Nachdem Ihr die Infos auf diesen Seiten gecheckt habt, die Impressionen von Fakultät und Stadt angesehen und die FAQs gelesen habt, seid Ihr zu dem Entschluss gekommen, Jura in Jena studieren zu wollen? Herzlichen Glückwunsch! Wir sagen Euch auch, was Ihr nun machen und wisst müsst, um Euch für das Studium einzuschreiben.

Die Frist einhalten.

Bis 15. September 2016 könnt Ihr Euch für das Studium der Rechtswissenschaften (=Jurastudium) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena einschreiben. Das heißt, dass bis dahin der Online-Antrag ausgefüllt und abgeschickt sein muss und die notwendigen Unterlagen bei der Uni nachgereicht sein müssen.

Semesterbeitrag zahlen.

Ohne Moos nix los. Nachdem Ihr den Antrag abgeschickt habt, müsst Ihr den Semesterbeitrag in Höhe von 191,10 € und den einmaligen Zusatzbeitrag für die Ausstellung der Thoska-Karte in Höhe von 20,00 €, in Summe also 211,10 € an die Uni überweisen. Die Kontodaten stehen hier und auch auf Eurem Antrag. Mit der Thoska-Karte könnt Ihr dann kostenlos den Nahverkehr u.a. in Jena, Weimar und Erfurt und den Bahnverkehr in Thüringen das ganze Studium über nutzen und äußerst günstig in allen thüringischen Mensen speisen.

Die Unterlagen einreichen.

Nun muss ’nur‘ noch der Papierkram erledigt werden. Welche Unterlagen eingereicht werden müssen, steht am Ende des Online-Antrags bzw. auf dem Antragsformular zum Ausdrucken. Demnach braucht Ihr:

  • einen ausreichend frankierten C4-Rückumschlag
  • ein Passbild (3,5 x 4,5 cm, weitere Anforderungen stehen im Formular!)
  • den Nachweis über die Zahlung des Semesterbeitrags
  • einen Nachweis über eure Krankenversicherung und
  • eine Kopie der Hochschulzugangsberechtigung (HZB), zB von Eurem Abiturzeugnis
  • beim Studienwechsel evt. Anerkennungsbescheid, Übersicht über erbrachte Leistungen und Exmatrikulationsbescheinigung

Gut zu wissen.

Das Jurastudium in Jena ist NC-frei, d.h. Ihr braucht keinen bestimmten Notenschnitt, um Euch zu immatrikulieren. Jeder, der sich einschreibt, erhält auch einen Studienplatz.

Ansprechpartner bei allgemeinen Fragen zum Studium und der Einschreibung ist das Studierenden-Service-Zentrum (SSZ), bei Fragen zum Jurastudium die Fachstudienberatung. Man hat generell bessere Chancen, jemanden telefonisch zu erreichen, wenn man außerhalb der Sprechzeiten anruft.

Neu: Die Studienberatung des SSZ kann man vom 3.8. bis 14.9. auch online per Skype wahrnehmen.

Und so geht’s weiter:

Gute Vorbereitung ist alles… Ihr könnt nun schon folgende Dinge erledigen bzw. folgende Termine in Euren Kalender eintragen:

  • Sofort: Jura in Jena auf facebook liken und immer auf dem Laufenden sein.
  • Noch heute: Die Tipps zum Studienbeginn durchlesen.
  • Möglichst schnell: um einen Wohnheimplatz, eine Wohnung oder ein WG-Zimmer kümmern. Wohnheimplätze werden über das Studentenwerk vergeben. Provisionsfreie Wohnungen sind über Jenawohnen und die Wohnungsbaugenossenschaften zu beziehen. Auf wg-gesucht.de findet man sowohl WG-Zimmer als auch Wohnungen provisionsfrei. Suchen kann man aber auch in der Kulturhauptstadt Weimar. Mit dem Zug braucht man von Weimar nach Jena gerade mal 15 Minuten.
  • Spätestens am 16.10.2014: Stundenplan erstellen. In zwei – drei Wochen ist das Vorlesungsverzeichnis online und wer bereits seine Zugangsdaten bekommen hat, kann sich im Friedolin seinen Stundenplan zusammenstellen. Wer wissen will, welche Vorlesungen er im ersten Semester belegen sollte, sieht sich am besten den empfohlenen Studienplan bei Studienbeginn im Wintersemester an. Die Veranstaltungen kann man sich im Vorlesungsverzeichnis raussuchen und auch ohne Friedolin einen Stundenplan zusammenstellen. Die Einschreibung für die Arbeitsgemeinschaften erfolgt erst nach Vorlesungsbeginn.
  • In den Kalender eintragen: Semesterbeginn ist immer der 1.10.2015! Die Vorlesungen beginnen am Montag, den 17.10.2015. Die Woche zuvor finden von Mittwoch bis Freitag (12. -14.10.2015) die Studieneinführungstage (STET) statt. Hier werdet ihr begrüßt, rumgeführt und Euch wird alles Wichtige gezeigt, es wird z. B. erklärt, wie Ihr Euch im Computerpool, der Bibliothek usw. anmelden könnt. Und: Ihr lernt Eure Kommilitonen und Freunde für die nächsten Jahre oder für immer kennen! Am 14.10.2015 findet der „Markt der Möglichkeiten“ im Foyer vor dem Hörsaal 1 am Campus statt, bei dem man sich über sämtliche Hochschulgruppen und Vereine informieren kann. Und am 27.10.2015 findet die feierliche Immatrikulationsfeier in der Aula der Universität und die Begrüßungsparty im Studentenclub „Zur Rose“ statt (vielleicht Eure erste Studentenparty!).
  • Es kann außerdem gut sein, dass Ihr bald ein Starterpaket mit Studienbuch, wichtigen Anmeldeinformationen und Gutscheinen in Eurem Briefkasten vorfindet. Das Studienbuch solltet Ihr sehr gut aufheben, Ihr braucht es spätestens zur Anmeldung zum 1. Staatsexamen wieder.
  • BAföG könnt Ihr erst beantragen, wenn Ihr immatrikuliert seid. Aber wer schlau ist, informiert sich vorher hier, lädt die Formulare schon herunter, füllt diese aus und trägt die erforderliche Unterlagen zusammen, damit es später schneller geht. (Extra-Tipp: Formulare vor der Abgabe kopieren, damit ihr und vor allem Eure Eltern bei der jährlichen Antragstellung wisst, was wo stehen muss.)

Wir hoffen sehr, dass Euch diese Informationen weiterhelfen und wünschen Euch viel Spaß beim Planen Eures Studienbeginns!

Der Staat gegen Fritz Bauer – eine Filmvorlesung

13346195_1067724176647621_8400128843091528313_oAm Mittwoch, den 15. Juni 2016, um 18 Uhr (s.t.) wird in HS 2 (CZS 3) unter der Moderation von Prof. Dr. Dr. h.c. Alwart der 2015 erschienene, preisprämierte Politthriller „Der Staat gegen Fritz Bauer“ vorgeführt.

Herr Werner Renz, bis April 2016 Leiter des Archivs und der Dokumentation am Fritz-Bauer-Institiut, Frankfurt am Main, wird einleitende Worte zum Film sprechen und im Anschluss zu einer Diskussionsrunde zur Verfügung stehen, was mit Sicherheit sehr sehr interessant werden wird.

Der Eintritt ist frei.

In dem Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, geht es um den Frankfurter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der maßgeblich die juristische und publizistische Aufarbeitung der NS-Massenmordverbrechen gegen europäische Juden im Nachkriegsdeutschland initiierte. Fritz Bauer machte es sich zur Aufgabe, die Verantwortlichen der NS-Verbrechen vor Gericht zu stellen, und insbesondere den Hauptorganisator für die Vertreibung und Deportation der Juden, Adolf Eichmann, zu fassen und gegen ihn ein Prozess vor Gericht einzuleiten.
Der Film zeigt kritisch die gesellschaftlichen und behördlichen Widerstände des Nachkriegsdeutschlands gegen die Aufarbeitung dieser Verbrechen. Zudem wird auf die homosexuelle Orientierung des Generalstaatsanwalts, und den mit der damaligen Zeit verbundenen gesellschaftlichen Schwierigkeiten, eingegangen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Juristischen Studiengesellschaft Jena e.V., dem Hörsaalkino Universität & Fachhochschule Jena, und PARAlegal Jena e.V..

Sensationelle Berufsaussichten für Juristen!

StudiumIm Vorfeld des diesjährigen Deutschen Juristen-Fakultäten-Tages haben sowohl der Präsident des Thüringer Oberlandesgerichts, Stefan Kaufmann, als auch der Präsident des Thüringer Justizprüfungsamtes, Uwe Homberger, noch einmal ausdrücklich betont, dass ein außergewöhnlich großer Bedarf an Nachwuchsjuristen in den nächsten Jahren besteht. Nicht nur die Thüringer, sondern auch die bundesdeutsche Justiz wird mittelfristig händeringend Richter und Staatsanwälte suchen. Das gleiche gilt für die Öffentliche Verwaltung und zahlreiche Unternehmen. Mehrere Großkanzleien besuchen regelmäßig den Karrieretag unserer Fakultät, um die hiesigen Studierenden für eine Anwaltstätigkeit zu gewinnen. In dieser Branche werden übrigens die höchsten Einstiegsgehälter für Akademiker gezahlt.

Für die Studienfänger in der Rechtswissenschaft „sind wahrlich goldene Zeiten angebrochen“ erklärt der Dekan der Jenaer Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Professor Dr. Walter Pauly, insbesondere vor dem Hintergrund der idealen Studienbedingungen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach wie vor vermittelt das Jurastudium neben wissenschaftlichen auch viele lebenspraktische Kenntnisse sowie ausgeprägte Fähigkeiten zu strukturiertem und lösungsorientiertem Denken, wie sie auch jenseits der klassischen juristischen Berufe für Führungspositionen von erheblichem Nutzen sind.

Impressionen von der Absolventenfeier 2016

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Vergangenen Freitag fand die Ehrung der Absolventinnen und Absolventen des Abschlussjahres 2015/2016 statt. 52 junge Juristinnen und Juristen nahmen Ihre Schmuckurkunde vom Dekan, Herrn Professor Dr. Walter Pauly in Empfang. Musikalisch untermalt wurde die Feier wie bereits im letzten Jahr mit einem passioniertem Geigenspiel von Professor Dr. Matthias Knauff, der dieses Mal von Frau Bunya-Schön auf dem Klavier begleitet wurde.  Mit Herrn Karl Kotzian-Marggraf konnte schließlich auch in diesem Jahr ein prominenter Festredner gewonnen werden, nachdem im letzten Jahr der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Prof. Dr. Dr. h.c. Rennert, die feierliche Rede hielt. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Anwesenheit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. So interviewte das ARD die Absolventen und den Dekan für eine Doku zum Zustand der Justiz. Den Sendetermin werden wir euch natürlich umgehend bekanntgeben, sobald er feststeht! Wir sind schon sehr gespannt. Zu den Absolventen sprach außerdem Frau Katrin Reichertz vom JPA in Vertretung von Herrn Homberger und Herr Dr. Johannes Leutloff vom Alumniverein der Fakultät.

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Der Präsident des Thüringer Landesarbeitsgerichts, Herr Kotzian-Marggraf bei seiner Rede

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Prof. Dr. Matthias Knauff sorgte für musikalische Untermalung des Abends

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Das Justizprüfungsamt war mit Frau Katrin Reichertz vertreten

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Der Dekan, Prof. Dr. Walter Pauly gab die Eröffungsrede

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Die Schmuckurkunden bereit zur Vergabe

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Das ARD beim Interview des Dekans

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Im Gespräch mit dem Absolventen Rick Wendler

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und mit dem Absolventen Jakob Horn